Amüsanter Clip. Was haben digitale Medien und Stadträume miteinander zu tun? Eine Menge. Und in Zukunft noch sehr viel mehr. Dass wir detaillierte Spuren im Internet hinterlassen, das hat sich wahrscheinlich schon bis zum “ab und zu” -User herumgesprochen. Inzwischen sind viele Menschen, besonders jüngere, in den unterschiedlichsten “Social Networks”, von Facebook bis zu den diversen VZs, zuhause und informieren andere Nutzer (und Gott und die Welt) über private und berufliche Dinge. Wen das interessiert? Egal. Generiert werden in jedem Fall unendliche Mengen an Daten. Das ist die relevante (Netz-) Währung, je persönlicher, je situations- und ortsgebundener, umso besser. Um diese Datensätze herum werden Werbeinhalte konzipiert. Scheinbar passgenau auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Immer und überall. Kann sein, dass das jemand toll findet und begrüßt. Vorstellen muss man sich das aber eher als Plage, wie einen nervigen und peinigenden Mückenschwarm, den man nicht mehr los wird. Heute auf den Desktops und Notebooks,  schrittweise auf mobilen Geräten, später auf allen möglichen Objekten. Großen und kleinen. Auf Straßen, Plätzen, Gebäuden, Tag und Nacht. Orwell? Harmloses Vorspiel.