Wir sind dann mal weg

Mit dem Ende der fünften Architekturwoche (A5) in Augsburg kommt jetzt auch das Projekt r21 – und damit die temporäre Informationsinitiative dieses Blogs – zu einem vorläufigen Abschluß. Am Thema “Zukunft Stadtraum, Design und Ökologie” arbeiten wir mit verschiedenen Aktivitäten weiter. Schauen Sie bei Gelegenheit wieder vorbei. Uns hat es Spaß gemacht. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Und einen speziellen Dank an Gvantsa Langer für die organisatorische Hilfe.

Next Step Architekturwoche

Gleich nach den “Wissenswelten” zieht das Hochschulprojekt r21 vom Campus der Universität Augsburg ein paar Viertel weiter auf das Gelände des Textil- und Industriemuseums (tim). Dort sind wir Gast der A5 (Fünfte Architekturwoche des BDA Bayern). Thematisch durch das Motto “Umbruch, Abbruch, Aufbruch” eine ideale Umgebung für unser Projekt. Im Laufe der nächsten Tage werden wir versuchen, an dieser Stelle vermehrt architekturrelevante Aspekte der Stadtentwicklung aufzugreifen. Sicher gilt auch hier: Es kann nur helfen, den Blickwinkel zu erweitern und Wahrnehmungen aus den Sozialwissenschaften, der Ökonomie, der Ökologie, der Technologieentwicklung, den Medien und des (erweiterten) Design (-begriffs) ins Spiel zu bringen. So weit. So gut.

Teamplay

In zwei Tagen, am 15.7., werden die Überlegungen aus dem Hochschulprojekt “r21 – Leben und Arbeiten in einer Metropolregion” auf dem Campus der Universität Augsburg vorgestellt. Klar, dass wir keinen Anspruch auf irgendeine Form von Deutungshoheit reklamieren. Das wäre zu einfach. Vielmehr wollten wir die mit aufmerksamem Auge bereits heute erkennbaren Entwicklungslinien zukünftigen Stadtlebens zusammentragen und kritisch befragen. Und: Auf mögliche Zusammenhänge und Abhängigkeiten hinweisen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Ihre Gedanken (und Ihre Kritik) über die Umsetzung und Darstellung des Projekts ins Gespräch zu bringen. Bei dieser Gelegenheit darf auch das für die inhaltliche Konzeption verantwortliche Team namentlich mal genannt werden: Von der Universität Augsburg die Wirtschaftswissenschaftler Julia Alfen und Marcel Hülsbeck, von der Hochschule Augsburg, Fakultät Gestaltung, Jens Müller und Claus Kaelber. Ach ja, die sind natürlich vor Ort und freuen sich auf Ihren Besuch.

Is less more?

Bis zum Jahr 2020 wird mehr als jeder dritte Erwerbstätige in Europa das 50. Lebensjahr überschritten haben. Durch diese strukturellen Veränderungen werden sich auch soziale und kulturelle Gefüge verändern. Das hat natürlich große Auswirkungen auf die bisherige Arbeitswelt. Ein über 50-jähriger Arbeitnehmer hat andere Bedürfnisse, aber auch andere Qualifikationen als ein 30-jähriger Berufstätiger. Eine entsprechende (Neu-) Orientierung der Arbeitsorganisation könnte ein wichtiges Thema für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen werden. Vor allem im internationalen Wettbewerb. Denn im Gegensatz zu anderen Kontinenten werden in Europa schon in zehn Jahren die Folgen des demographischen Wandels spürbar sein. Unternehmen in einer postindustriellen Arbeitswelt werden zur Bewältigung der Herausforderungen eine “Renaissance des Stellenwertes des Menschen im Unternehmen” anstreben müssen. Zwei Kernfragen lauten deshalb: Wie möchten (und wie können) wir in unseren Berufswelten alt werden? Mehr dazu am 15.7. auf den “Wissenswelten”.

Early sneak

Kurz mal den Vorhang lupfen und einen Ausblick auf die Arbeiten der am Projekt r21 beteiligten Multimedianer der Hochschule Augsburg werfen? Gerne. Alle Filme und Animationen (und natürlich noch sehr viel mehr) sind am 15.7. ab 10 Uhr den gesamten Tag im Rahmen der Wissenswelten zu sehen. Zukunft ist die Zeit, die der Gegenwart folgt. Heute nachdenken, morgen danach handeln. Ganz einfach, oder?

Zehn, neun, acht…

Zehn Tage noch bis zu den “Wissenswelten” auf dem Campus der Universität Augsburg am 15.7.2010. Die Vorbereitungen des “r21″-Teams, das mit einer außenräumlichen Installation in Form mehrerer modularer Informationskörper zum großen Themenbereich “Zukunft  Stadt” präsent sein wird, laufen auf Hochtouren. Online wird es bald weitere Previews geben. Noch ist alles im grünen Bereich, noch kapituliert die Technik nicht, noch sind keine Vorzögerungen bei der Herstellung von Text, Bild, Grafik und Raumkörpern, keine Meuterei im Team zu befürchten. Kann ja alles noch kommen. Gespannt bleiben.

Go ahead

Es ist wie beim Arzt. An einer Stelle des Körpers zwickt und schmerzt es, an mehreren anderen liegen die Ursachen dafür. Nicht schlecht, wenn man die Zusammenhänge herstellen kann. Noch besser, wenn man weiß, wie alles wieder ins Lot kommt. In genau drei Wochen, am 15.7.2010, stellt sich ein interdisziplinäres Hochschulteam einer, sagen wir mal, durchaus ähnlichen Aufgabe. Auf dem Campus der Universität Augsburg gibt es im Rahmen der “Wissenswelten” der Metropolregion München eine Art Momentaufnahme zu den Herausforderungen zukünftiger Stadtentwicklung zu sehen. Lassen sich die Abhängigkeiten und die Spielräume der oft engen kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Zwänge und Interessen überhaupt kenntlich machen? Fast immer liegen auch hier einem Problem mehrere, nicht unmittelbar erkennbare Ursachen zugrunde. Ein erster Schritt: Der Versuch, Zusammenhänge und Verbindungen aufzeigen. Bald mehr dazu.